Umfeld mobilisieren für JA zum Winterthurer Richtplan: Klima und Natur, Netto Null 2040
In fünf Wochen findet schon die Abstimmung zum Richtplan der Stadt Winterthur statt. Dieser Richtplan wurde über mehrere Jahre von Bevölkerung, Parlament, Verbänden und Stadtverwaltung entwickelt. Die SVP, FDP und Mitte haben jedoch das Referendum dagegen ergriffen. Da die Referendumskampagne auf Onlinemedien sehr präsent ist, ist es wichtig, dass wir als Mitglieder der Grünen unser Umfeld möglichst mobilisieren, am 29. November JA zum Richtplan zu stimmen.
Biodiversitätsförderung z.B. im «Stadtrandpark» (die Wälder und Felder rund um Winterthur), Entsiegelung von asphaltierten Flächen, das «Blau-Grüne Netz» als für Tiere und Menschen wichtige Verbindung von Wasser und Pflanzen und die Umsetzung des Netto Null 2040-Ziels sind im Richtplan zentral, und auch ganz zentrale Themen für uns Grüne.
Das Netto-Null-Ziel 2040 zieht sich wie ein roter Faden durch den Richtplan. Das Netto-Null-Ziel 2040 für die Stadt Winterthur wurde 2021 von 60.4 Prozent der Winterthurer:innen angenommen. „Netto-Null ist und bleibt unrealistischer «Chabis»“ sagte M. Wäckerlin (SVP) in der Parlamentssitzung vom 9. März 2026, Traktandum Richtplan dazu. Für die Grünen ist die Erreichung von Netto Null angesichts Hitzewellen und Fluten schon mehr als dringend. Der Richtplan schafft Voraussetzungen für klimafreundliche private Mobilität (zu Fuss, mit dem Velo, E-Bike, etc.). Für den Gewerbeverkehr wird die Erreichbarkeit der Quartiere mit motorisiertem Individualverkehr trotzdem erhalten. Auch die Erhaltung von Grünflächen und die Kreislaufwirtschaft, die im neuen Richtplan auch eingeplant ist, dient dem Klimaschutz und damit dem Schutz unserer heutigen und baldigen Lebensgrundlagen.
Die Seite https://ja-zum-richtplan.ch/#argumente fasst kurz und knapp zusammen was für den Richtplan spricht, sodass wir diese Bekannten erklären können (oder einfach den Link zur Kampagnenseite möglichst vielen Leuten senden).
(25.10.2026)