Winterthur braucht einen Plan (JA zum Richtplan)
𝗪𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝘁𝗵𝘂𝗿 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗣𝗹𝗮𝗻. Am 29. November stimmen wir über den neuen Richtplan ab. Ich sage aus Überzeugung JA und möchte kurz erklären, warum.
Beruflich begleite ich Transformationen seit über 15 Jahren. Eine Erfahrung mache ich immer wieder: Ohne klare Strategie verzettelt man sich. Genau das ist der Richtplan, die Entwicklungsstrategie unserer Stadt. Verbindlich für die Behörden, nicht für Private.
Das Stadtparlament hat ihn am 13. April 2026 gutgeheissen. Der Richtplan ist breit abgestützt. Er setzt Volksentscheide der letzten Jahre um und entstand mit viel Beteiligung der Bevölkerung. Über 60 % der Anliegen aus der Mitwirkung wurden ganz oder teilweise aufgenommen.
𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗿𝗶𝗻𝘀𝘁𝗲𝗰𝗸𝘁:
• Klima und Natur stärken. Netto Null 2040 konsequent verfolgen: Mehr Grün, weniger Asphalt, Biodiversität und neu ein eigenes Kapitel zur Kreislaufwirtschaft
• Mobilität für alle verbessern. Mehr Platz für Langsamverkehr und Gewerbe: neue, sichere Velo- und Fusswege, getrennt geführt, und eine Studie für Tram und Stadtbahn
• 𝗚𝗲𝘄𝗲𝗿𝗯𝗲 stärken: Arbeitsplätze vor Ort stärken. Raum für Unternehmen und Wirtschaft. Dank weniger privatem Autoverkehr mehr Platz für gewerblichen Verkehr.
• Bezahlbaren Wohnraum fördern. Mehr gemeinnützige Wohnungen ermöglichen
𝗚𝗮𝗻𝘇 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴: Kein einziges Projekt kommt am Volk vorbei. Schulhäuser, Busdepots und Verkehrsprojekte durchlaufen weiterhin dieselben demokratischen Verfahren.
Ein Nein hiesse: Winterthur ohne Plan. Darum am 29. November: 𝗝𝗔 𝘇𝘂𝗺 𝗥𝗶𝗰𝗵𝘁𝗽𝗹𝗮𝗻 💚
Weitere Infos: https://ja-zum-richtplan.ch/
Komitee «Ja zum Richtplan»: GRÜNE Winterthur; Grünliberale Stadt Winterthur; SP Winterthur; EVP Schweiz; Pro Velo Kanton Zürich; VCS Verkehrs-Club der Schweiz; WWF
(Casimir Moll, 29.10.2026)