Als promovierte Wissenschaftskommunikatorin und Dozentin an der Universität Zürich bin ich es gewohnt, komplexe Themen verständlich zu machen und Menschen für Nachhaltigkeit und Fortschritt zu begeistern.
Im Stadtparlament werde ich mich dafür einsetzen, Winterthur noch lebenswerter, produktiver und demokratischer zu gestalten. Dazu gehört:
Etablierung von Bürger:innenräte zu zentralen Themen wie Stadtentwicklung, Verkehr oder Klima. Die Teilnehmenden sollen zufällig und repräsentativ ausgewählt werden, sodass weder Parteipolitik noch Lobbydominanz das Ergebnis bestimmen.
Förderung der Reparaturwirtschaft: Für Velos, Elektrogeräte und Alltagsgegenstände. Offen für die Bevölkerung und kleine Betriebe. Statt Subventionen für Neukäufe sollen Reparaturgutscheine bereitgestellt werden.
Mehr Pünte: Dieses typische Winterthurer Merkmal will ich stärken, um mehr Freiräume für Biodiversität, spontane Begegnungen und eine gesunde Work‑Life‑Balance zu schaffen.
Etablierung von Hundewiesen: Abgetrennte, sichere Zonen, in denen Hunde ohne Leine laufen können – ein Konzept, das sich in Deutschland und Skandinavien schnell verbreitet hat und sowohl die Natur als auch die Quartiere entlastet.
Sichere, randsteinsgeschützte Velowege: Nur klar getrennte und durchgängige Velowege machen das Velofahren für alle wirklich sicher.
Wie finanziert? Durch die Umschichtung im bestehenden Budget, Zweckgebundene Einnahmen (z. B. aus Verkehr oder Entsorgung) und durch Langfristige Einsparungen, sodass keine Steuererhöhungen nötig sind.
Helena Trachsel
Expertin Chancengleichheit
Ich engagiere mich für grüne Politik, weil sie ökologische Nachhaltigkeit und somit soziale Gerechtigkeit fördert. Sie ist entscheidend für eine lebenswerte Zukunft.
Meine Engagements:
Co-Präsidentin Kinder Ombudsstelle Winterthur
Co-Präsidentin Animal free Research, Bern
Vorstand Rotes Kreuz Kanton Zürich
Vorstand Verein Gleichstellung Aargau
Stiftungsrätin SWONET
Michael Riediker
Arbeits- und Umwelthygieniker ETH, Aerosolforscher
Ich setzte mich ein für eine Politik, die auf Fakten und wissenschaftlichen Grundlagen aufbaut, denn es genügt nicht, einfach eine Meinung zu etwas zu haben.
Beruflich kenne ich mich mit Risiken am Arbeitsplatz und in der Umwelt aus. Ich weiss, wie wichtig der Lebensrealität der Menschen angepasste Regeln sind, damit Massnahmen etwas bewirken.
Als Vater zweier Kinder und Velofahrer erkenne ich die Bedeutung klimafreundlicher und sicherer Verkehrspolitik. Wir brauchen mehr Grün und weniger Asphalt.
Auch im Stadtparlament will ich mich für eine gesunde Umwelt und eine klimafreundliche Stadtentwicklung einsetzen. Ich will den Fakten auf den Grund gehen und daraus Strategien für ein gesundes und lebenswertes Winterthur entwickeln.
Ich setze mich für ein Winterthur ein, das ökologische Verantwortung ernst nimmt, sozialen Zusammenhalt stärkt und wirtschaftlich selbstbewusst in die Zukunft geht.
Eine moderne Stadt braucht Mobilität, die allen zugutekommt. Deshalb trete ich für sichere, gut ausgebaute und fair gestaltete Wege für Fussgängerinnen, Fussgänger und Velofahrende ein. Der öffentliche Verkehr soll zuverlässig, attraktiv und verbindend sein. Besonders wichtig ist mir, dass Velowege besser beleuchtet und damit sicherer werden – gerade in den Randzeiten.
Den Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet möchte ich weiter vorantreiben, damit Winterthur unabhängiger wird und seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiezukunft leistet.
Ich setze mich für eine konsequent nachhaltige Informatik in Winterthur ein. Dazu gehört der Einsatz lokaler Cloudanbieter, die mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energie arbeiten und unsere digitale Infrastruktur klimafreundlicher machen.
Stärkung der regionalen Kunst und Kultur. Bezahlbare Ateliers und Gewerberäume, Flächen für Gemüsegärten, weniger Transporter, dafür mehr Lastenvelos und Sackrollis.
Die Stadt braucht Räume für Experimente, für Begegnungen, für unausgereifte Ideen. Die Stadt darf Widersprüche wagen. Es muss Freiflächen geben, deren Nutzen noch offen ist.
Die dunklen Nächte müssen zurückkehren, damit wir den Sternenhimmel sehen, damit Menschen, Tiere und Pflanzen in der Nacht zur Ruhe kommen.